Müller und die «gesunden Rassisten»

St. Galler Tagblatt. Rorschachs Stadtpräsident Thomas Müller provoziert mit Aussagen zu Rassismus und Islam. Die Präsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus findet Müllers Worte deplatziert und verantwortungslos. Ein Interview mit dem Rorschacher Stadtpräsidenten und SVP-Nationalrat Thomas Müller hat gestern schweizweite Beachtung erlangt. Im Gespräch, das auf der «Rorschach»-Seite des «St.Galler Tagblatts» sowie in der Online-Ausgabe … Weiterlesen

Wieder rechte Parolen in Rorschach gesprayt

St. Galler Tagblatt. Erneut haben Unbekannte in Rorschach eine Schmiererei mit rechtsextremistischem Inhalt hinterlassen: Der Schriftzug «Eidgenosse erwache» prangt auf dem Sonnenweg direkt beim Stadtbahnhof. Das Doppel-S wurde im Dritten Reich auch von der nationalsozialistischen SS als Erkennungszeichen verwendet. In Deutschland ist das Symbol verboten. Das Bild mit dem Schriftzug wurde am Donnerstag von einem … Weiterlesen

«Der Islam hat hier nichts verloren»

St. Galler Tagblatt. Sommergespräch · Rorschachs Stadtpräsident Thomas Müller tritt erst zurück, wenn Projekte wie der Autobahnanschluss unter Dach und Fach sind. Warum er sich über die Richter und die Medien ärgert und was die Schweizer von den Brasilianern noch lernen könnten. Er habe mit seinem Amtsantritt als Stadtpräsident eine Trendwende eingeleitet, sagt Thomas Müller … Weiterlesen

«Mohrenkopf› erinnert an die Zeit der Sklaverei»

20 minuten. Die Firma Dubler soll ihren Mohrenkopf umbenennen, weil das Wort rassistisch sein soll. Das Komitee gegen rassistische Süssigkeiten hat eine Petition lanciert, wie die NZZ berichtet. Ihr Ziel: Die Firma Dubler aus Waltenschwil AG soll ihre Mohrenköpfe umbenennen. Der Begriff sei eine «herabwürdigende Bezeichnung für den Kopf einer dunkelhäutigen Person». Wenn wir nicht … Weiterlesen

Le MCG «surveille» les diatribes de l’un de ses élus sur la Toile

Tribune de Genève. Le coresponsable de la section Ville du parti multiplie les propos virulents sur les réseaux sociaux. Il est prolixe sur les réseaux sociaux et n’y démontre que peu de goût pour les propos consensuels. Coresponsable de la section Ville de Genève du MCG, le conseiller municipal Laurent Leisi s’illustre par de régulières … Weiterlesen

Bizarrer Streit um eine SAC-Ehrenmitgliedschaft

Walliser Bote. Der SAC will dem vor 144 Jahren verstorbenen Louis Agassiz die Ehrenmitgliedschaft nicht entziehen. Jetzt sollen sich die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus und die Fachstelle für Rassismusbekämpfung mit dem Fall beschäftigen. Louis Agassiz kam 1807 im freiburgischen Môtier zur Welt. Der Zoologe und Glaziologe wanderte später in die USA aus. Zu seinen Ehren … Weiterlesen

Jean-Luc Addor ficht Rassismus-Verurteilung an

sda. Der Walliser SVP-Nationalrat ficht die Verurteilung von Mitte August wegen Rassendiskriminierung an. Sein Anwalt Marc Bonnant hat einen Rekurs beim Bezirksgericht Sitten eingereicht. Bonnant bestätigte der Nachrichtenagentur sda am Montag einen entsprechenden Bericht des Walliser Radios Rhône FM. Jean-Luc Addor war erstinstanzlich wegen der Verletzung der Anti-Rassismusstrafnorm zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden. Die … Weiterlesen

Neonazi-Tätowierer sticht jetzt in Bubikon

Zürichsee-Zeitung. Weil ihm der Mietvertrag gekündigt wurde, musste Ondrej Ciporanov mit seinem Tattoo-Studio Barbarossa von Jona nach Bubikon ziehen. Die Gemeinde ist nicht erfreut über den Zuzug des berüchtigten Neonazi-Treffs. Ein Experte spricht von «gewalttätigen Kunden». In der Bubiker Industriezone hat vor wenigen Wochen ein neues Tattoo-Studio eröffnet. Barbarossa Tattoo ist als Neonazi-Treffpunkt aus Rapperswil-Jona … Weiterlesen

Wileroltigen will keine linke Demo

Der Bund. Der Gemeinderat hat sich aus «Sicherheitsgründen» definitiv dagegen entschieden, die Demonstranten gegen Antiziganismus marschieren zu lassen. Die Demo-Organisatoren fechten den Entscheid an. Die Organisation Bleiberecht Bern hat zu einer Demonstration in Wileroltigen am 24. September aufgerufen. Die Botschaft: «Widerstand gegen jede Form von Unterdrückung von Roma, Sinti und Jenischen». Der Aufruf erfolgte, nachdem … Weiterlesen

Neue Kampagne könnte der SVP ein juristisches Problem bereiten

Tages-Anzeiger. Die SVP kämpft mit einem provokativen Plakat gegen das Bundesasylzentrum: Darauf sind ein schwarzer Mann – und eine Warnung. Gut drei Wochen vor der Abstimmung lanciert die Zürcher SVP ihre Kampagne gegen das geplante Bundesasylzentrum in Zürich-West. Die Partei kämpft als einzige dagegen. Mit dem Kampagnensujet setzt die SVP zum wiederholten Mal auf Provokation. … Weiterlesen

Dürfen Zuger Politiker Hitler zitieren?

zentralplus. Der Zuger Kantonsrat Willi Vollenweider wirbt auf der eigenen Webseite mit sonderbaren Methoden. Darauf ist – auch drei Jahre nach der Wahl – ein Inserat zu finden, in dem der ehemalige SVP-Politiker Adolf Hitler zitiert. Geht gar nicht, finden Fachleute. Muss sein, sagt Vollenweider. Der mittlerweile parteilose Zuger Kantons- und Gemeinderat Willi Vollenweider zeigt … Weiterlesen

Neonazi-Tätowierer sticht jetzt in Bubikon

Zürcher Oberländer. Weil ihm der Mietvertrag gekündigt wurde, musste Ondrej Ciporanov mit seinem Tattoo-Studio Barbarossa von Jona nach Bubikon ziehen. Die Gemeinde ist nicht erfreut über den Zuzug des berüchtigten Neonazi-Treffs. Ein Experte spricht von «gewalttätigen Kunden». In der Bubiker Industriezone hat vor wenigen Wochen ein neues Tattoo-Studio eröffnet. Barbarossa Tattoo ist als Neonazi-Treffpunkt aus … Weiterlesen

Rechtsextreme Partei will in Graubünden Fuss fassen

Südotschweiz. Heute Abend wird in Chur die Bündner Sektion der Partei national orientierter Schweizergegründet. Wer ihre politische Richtung nicht kennt: Rechtsextrem passt. Ein Flyer lädt Interessierte heute Abend um 20 Uhr in Chur zu einem Infoanlass zwecks Gründung der Partei nationalorientierter Schweizer (Pnos), Sektion Graubünden, ein. Einsvorweg: Den Ort der Sektionsgründung gibt Pnos-Chef DominicLüthard nicht … Weiterlesen

«Es gibt keine gezielte Prävention»

St. Galler Tagblatt. Anders als in den USA trittRechtsextremismus hierzulande kaum offen zutage. InSt.Gallen sind die Behörden seit demRechtsrockkonzert in Unterwasser wachsamer. EinExperte fordert eine bessere Prävention. Es waren Tausende. Rassisten, Neonazis, weisse Nationalistenund Mitglieder des Ku-Klux-Klans. Sie trugen Fackeln undSchusswaffen, brüllten «Heil Trump!», verprügeltenGegendemonstranten. Einer von ihnen tötete eine Frau, als ermit seinem Auto … Weiterlesen

«Man wirft uns in einen Topf»

Tagblatt der Stadt Zürich. Für Jenische und Sinti wird es immerschwieriger, Plätze und Arbeit zu erhalten. Laut DanielHuber, Präsident der Dachorganisation, hat das mitdem wachsenden Rassismus zu tun. Sie wehren sich dagegen, als «Fahrender» bezeichnet zu werden.Was ist falsch an dem Begriff?Daniel Huber: Zuallererst bin ich ein Schweizer Jenischer. DasWort «Fahrende» ist verallgemeinernd, es wirft … Weiterlesen