Fünf Jahre gefordert

AP Die Anklage lautete auf mehrfache qualifizierte Brandstiftung, Rassendiskriminierung, versuchte Nötigung und Sachbeschädigung. Staatsanwalt Peter Heuberger warf ihm vor, mehrmals wissentlich Leib und Leben von Menschen in Gefahr gebracht zu haben. Zudem habe er wiederholt

  LEDer Organisator eines Skinhead-Konzerts

sda Chézard-Saint-Martin (NE) ist vom Polizeigericht Neuenburg des Vorwurfes der Rassendiskriminierung freigesprochen worden. Verurteilt wurde er hingegen wegen unerlaubten Verkaufs von Getränken. Von Franz Bläsi,

Drei Jahre Gefängnis

Bieler Tagblatt vom 13.11.1998 Das Bezirksgericht Baden hat einen 24-jährigen Studenten wegen Brandstiftung und Rassendiskriminierung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. ap. Der Sachverhalt war unbestritten: Der Jura-Student hat in den Jahren 1995 bis 1997 unter anderem rassendiskriminierende Flugblätter hergestellt und verteilt sowie wiederholt Brandsätze gegen Asylbewerberunterkünfte geworfen. Verhaftet wurde er am 28. August 1997, zwei … Weiterlesen

Ist die Esoterik auf dem rechten Weg?

Bieler Tagblatt Sekten & Co.: Hang zum rechten Denken Was ist rechtes Denken, wann wird es extrem und was hat Esoterik damit zu tun? Der Vorwurf, zwischen Rechtsextremismus und Esoterik bestünden Parallelen, wiegt schwer. Was ist davon zu halten? Markus christen Zwei Wochen ist es her, als sich 500 Mitglieder der Universalen Kirche in Interlaken … Weiterlesen

Frustrierte Bauern, hilflose Polizei

Bieler Tagblatt vom 13.10.1998 Abgebrochene Spiegel, havarierte Lampen, durchschnittene Kabel, abgelassenes Benzin, aufgeschlitzte Siloballen: Vandalenakte an landwirtschaftlichem Gerät in der Region Lyss in den Sommermonaten 1997 und 1998 gehen deutlich über das Mass üblicher Lausbubenstreiche hinaus. Die Bauern sind frustriert, die Polizei meist machtlos. Markus Böni Die heimgesuchten Landwirte schickten Ende August mit Ueli Spring … Weiterlesen

Frustrierte Bauern, hilflose Polizei

Bieler Tagblatt Abgebrochene Spiegel, havarierte Lampen, durchschnittene Kabel, abgelassenes Benzin, aufgeschlitzte Siloballen: Vandalenakte an landwirtschaftlichem Gerät in der Region Lyss in den Sommermonaten 1997 und 1998 gehen deutlich über das Mass üblicher Lausbubenstreiche hinaus. Die Bauern sind frustriert, die Polizei meist machtlos.

Das Verbot

Der Bund Noch bevor sich die Empörung über den feigen Regierungsentscheid breit machen konnte, erfolgte nur einen Tag nach dem Segen erstaunlicherweise ein Verbot. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass nur gerade vier Tage vor dem angekündigten Konzert sich die Behörden doch noch zu

Holocaust-Leugner tot

BaslerZeitung Baden. Der Holocaust-Leugner Gerhard Förster ist tot. Wie sein Anwalt am Donnerstag mitteilte, verstarb der Geschäftsführer des Verlages «Neue Visionen GmbH» in Würenlos (AG) am Mittwoch im Kantonsspital Baden. Förster war im Juli vom Bezirksgericht Baden wegen Verstosses

Gefängnis für rechten Eiferer

Das Winterthurer Bezirks- gericht hat Max Wahl zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt. Grund: Verbreitung rechts- extremen Gedankengutes.

Skinhead-Treffen

BaslerZeitung Yvorne/Bern. AP. Trotz Verbot haben sich am Samstag rund 40 Skins auf der Autobahnraststätte Yvorne (VD) getroffen. Ursprünglich wollten die Hammerskins ein Treffen in Chalet-à-Gobet oberhalb von Lausanne durchführen, an dem 1000 bis 1500 Teilnehmer erwartet wurden.

Skin-Treffen trotz Konzertabsage

Yvorne:Verwirrspiel Rund vierzig Skinheads sind am Samstag trotz der Absage des geplanten Gedenk-Rockkonzerts für einen Neo-Nazi in La Sarraz ins Waadtland gereist. Es gab keine Ausschreitungen, aber ein Verwirrspiel. sda. Die Skinheads trafen sich auf einer Autobahnraststätte bei Yvorne. Über 200 Waadtländer Polizisten standen im Einsatz, um die Gegend um Chalet-à-Gobet zu überwachen. Laut Polizeiangaben … Weiterlesen

Neonazikonzert geplatzt

Sonntagszeitung vom 20.09.98 YVORNE VD – Frust für die Hammerskins im Waadtländer Yvorne: Die 50 Skinheads mussten ohne Konzert wieder abziehen.Nach dem Verwirrspiel trafen sich die Hammerskins nun doch in der Westschweiz und nicht im deutschen Dresden, wie das noch am Tag zuvor

Das Waadtland und seine Rechtsextremen

Die Waadtländer Behörden verschanzen sich im Umgang mit Neonazis erstmals nicht mehr hinter der Meinungsfreiheit. Autor: Von Evelyn Kobelt, Lausanne Noch im letzten Mai, als sich rund 300 Skinheads im Waadtländer L’Abergement versammelten, sah die Polizei keinen Grund einzuschreiten. Das Treffen verlief friedlich. Und genauso, erhoffte sich wohl Polizeidirektor Jean-Claude Mermoud, würde auch der Grossauflauf … Weiterlesen

Behörden sprechen erstmals Klartext

Neue Luzerner Zeitung      Westschweiz:Gesinnungswandel im Umgang mit Neonazis Kommen die «Hammerskins» oder kommen sie nicht? Nachdem die Waadtländer Regierung das für Samstag geplante Treffen bei Lausanne verboten hat, herrscht Ungewissheit. Sicher ist hingegen, dass sich die Behörden im Umgang mit Neonazis erstmals nicht mehr hinter der Meinungsfreiheit «verschanzen».