Mehr «Shalom» und «Grüazi» sollen Probleme lösen helfen

Südostschweiz. Ein Plakat in einem Aroser Hotel sorgt in jüdischen Kreisen weltweit für Empörung. Die offizielle jüdische Schweiz bleibt gelassen. Trotzdem sollen sich Einheimische und jüdische Gäste näherkommen. Für israelische Medien ist der Fall klar. Und auch die stellvertretende Aussenministerin Tzipi Hotovely hat sich schon zu Wort gemeldet. Hotovely spricht auf der Internetseite der Zeitung … Weiterlesen

Hotel verursacht weltweiten Aufschrei

Tages-Anzeiger. Ein Apartmenthaus in Arosa zieht den Ärger der jüdischen Gemeinschaft auf sich. Auslöser sind zwei Warnschilder. Das Apartmenthaus Paradies in Arosa erhält zurzeit viel Aufmerksamkeit – mehr, als dem Management lieb ist. Es ist ein regelrechter Shitstorm, der auf die Unterkunft niederprasselt. Englische, französische oder auch italienische Zeitungen haben gestern schon über den Fall … Weiterlesen

«Gar kein Platz ist die richtige Lösung»

Der Bund. Wileroltigen will keinen Transitplatz für Fahrende. Dem Dorf deshalb Rassismus vorzuwerfen, sei nicht fair, sagt Grossrat Daniel Schwaar – und unterstreicht handkehrum die Abwehrhaltung des Dorfes gegen Fahrende. Statt mit der geplanten Grossdemo gegen den Transitplatz beginnt die Woche für Wileroltigen mit dem vertrauten ländlichen Alltag. Bedauern Sie, dass der grosse «Paukenschlag» abgesagt … Weiterlesen

Hotel schickt Juden unter die Dusche

Blick am Abend. Eine Botschaft an die Gäste im Apartmenthaus Paradies in Arosa GR sorgt sogar in Israel für Aufruhr. An unsere jüdischen Gäste: Bitte duschen Sie vor und nach dem Schwimmen in unserem Schwimmbad. Tun Sie das nicht, bin ich gezwungen, das Schwimmbad für Sie zu schliessen» – ein Plakat mit dieser Botschaft, auf … Weiterlesen

«Für blöde Leute ist mir die Zeit zu schade»

SonntagsZeitung. Charles Lewinsky über sein neues Buch, seine Angst vor den Rechtspopulisten, eine Kindheit in Armut und warum Jeremias Gotthelf für ihn aktueller denn je ist. Es gibt kaum ein Genre, das Charles Lewinsky nicht schon erprobt hat. Jetzt hat der 71-jährige Bestsellerautor seinen ersten Krimi geschrieben. «Der Wille des Volkes» spielt in einer Schweiz, … Weiterlesen

Die Fahrenden halten ihn auf Trab

Berner Zeitung. Einst war er der Neuzuzüger, heute verkörpert er Wileroltigen schlechthin. Das Hickhack um den Transitplatz für ausländische Fahrende hat Christian Grossenbacher ins Rampenlicht gestellt – doch ewig, sagt der Gemeindepräsident, könne er so nicht arbeiten. Eigentlich hatte er gedacht, das Gröbste überstanden zu haben. Doch dann verschickte gestern Mittag das Bleiberecht-Kollektiv aus Bern … Weiterlesen

Es herrscht wieder Ruhe im Dorf – vorläufig

Der Bund. Wogenglätter und Zauberlehrling – Christian Grossenbacher, der parteilose Gemeindepräsident von Wileroltigen, blieb im Sturm um das Camp der Fahrenden an der A 1 betont ruhig. Aber nun muss er die unerwünschten Geister wieder loswerden. Darf man sagen, man wolle lieber keine Fahrenden bei sich auf dem Feld? Man darf, findet der Wileroltiger Gemeindepräsident … Weiterlesen

Vorurteile treffen auch die Jenischen

Langenthaler Tagblatt. Er ist das Gesicht der Schweizer Fahrenden und beobachtet mit Sorge, wie der geplante Transitplatz bekämpft wird: In der Debatte seien Grenzen überschritten worden, sagt Claude Gerzner. Die Leute kommen im besten Fall nicht mehr an die Tür. Weisen ihn, wenn es schlechter läuft, mit ein paar barschen Worten vom Grundstück. Oder rufen … Weiterlesen

Infoabend zu Transitplatz abgesagt

Bieler Tagblatt. Die Emotionen um den Transitplatz für ausländische Fahrende gehen hoch, entsprechend gross wäre das Polizeiaufgebot am geplanten Infoabend geworden. Zu teuer, findet der Gemeinderat – und verzichtet auf den Anlass. Übers Wochenende haben sich die Ereignisse rund um den geplanten Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen überschlagen. Erst musste das gegnerische Bürgerkomitee nach … Weiterlesen

«Quenelle» condamnée

GHI. Le Tribunal fédéral (TF) confirme la condamnation pour discrimination raciale d’un jeune qui avait posé avec deux comparses, en décembre 2013 devant une synagogue à Genève. Tous trois faisaient le geste de la «quenelle», popularisé par l’humoriste français controversé Dieudonné. En 2015, la justice genevoise avait condamné ces trois personnes à une peine pécuniaire … Weiterlesen

Zu gefährlich und zu teuer: Wileroltigen zieht die Notbremse

Der Bund. Der geplante Anlass gegen den Transitplatz für Fahrende in Wileroltigen ist abgesagt. Man wolle verhindern, dass jemand im Dorf zu Schaden komme, sagt Gemeindepräsident Christian Grossenbacher. Verkehrsdienst, Toilettenwagen, Samariterzelt, Festwirtschaft – Wileroltigen rüstete zum grossen Anlass gegen den geplanten Transitplatz für Fahrende, der für den kommenden Montagabend geplant war. Deklariert war er als … Weiterlesen

Das «Hochrisikospiel» von Wileroltigen

Der Bund. Die von Wileroltigen geplante Grossdemonstration gegen den Transitplatz für Fahrende macht dem kleinen Dorf plötzlich Angst: Ein seriöses Polizeiaufgebot wird nötig – auch wegen der Heisssporne im eigenen Lager. Marc Lettau und Simon Wälti Hypernervös: So darf man die aktuelle Gemütslage der Wileroltiger Behörde umschreiben. Sie wirbt seit Wochen um Gefolgschaft bei ihrem … Weiterlesen

In Wileroltigen liegen die Nerven blank

Berner Zeitung. Auf Regierungsrat Christoph Neuhaus wartet in Wileroltigen ein Spiessrutenlauf: Der geplante Platz für ausländische Fahrende lässt die Emotionen hochkochen. «Fahrende, fahrt weiter.» Auf seiner Facebook-Seite präsentiert das Bürgerkomitee, das den umstrittenen Transitplatz für ausländische Fahrende bei Wileroltigen verhindern will, seit Mitte Woche seinen neusten Streich: Mit einem Schild im Freien fordert es die … Weiterlesen

Urteil wegen rechtsextremer Geste bestätigt

TagesAnzeiger. Ein Mann posiert mit einem abgewandelten Hitlergruss vor einer Synagoge in Genf: Auch das Bundesgericht hält dies für eine Form von Rassendiskriminierung. Philippe Reichen Lausanne Das Genfer Kantonsgericht hat einen Mann, der mit zwei weiteren Personen vor der Genfer Synagoge Beth-Yaacov die sogenannte Quenelle-Geste zeigte, zu Recht wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Zu diesem Schluss kommt … Weiterlesen

Quenelle devant la synagogue: le Tribunal fédéral juge le geste discriminatoire

Tribune de Genève. Trois hommes avaient posé en 2013 devant le lieu de prière. Faire une quenelle devant la synagogue Beth-Yaacov à Genève était bel et bien un geste antisémite. C’est la conclusion aujourd’hui du Tribunal fédéral (TF), qui tranche définitivement la question quatre ans après la polémique. En décembre 2013, trois hommes s’affichent de … Weiterlesen