«Die sind immer ganz anständig mitgegangen»
Die Wochenzeitung vom 02.07.2009 Unheimlicher Patriotismus, was auf den Strassen von Sempach zu hören war, als sich 200 Rechtsextreme zur alljährlichen Feier der Schlacht von 1386 einfanden.
Die Wochenzeitung vom 02.07.2009 Unheimlicher Patriotismus, was auf den Strassen von Sempach zu hören war, als sich 200 Rechtsextreme zur alljährlichen Feier der Schlacht von 1386 einfanden.
Neue Luzerner Zeitung «Bleibt Gedenkfeier öffentlich?», Ausgabe vom 29. Juni Nun haben wir also auch den diesjährigen Schlachtjahrtag hinter uns. Dieses Jahr war jedoch alles ein bisschen anders.
Zürichsee-Zeitung vom 02.07.2009 Kommentar Marcello Odermatt Es mutet seltsam an, wenn eine liberale Demokratie es für nötig erachtet, die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit derart einzugrenzen, dass sie den «Schutz der Menschenwürde und des öffentlichen Friedens» gewährleisten kann.
Die Pnos Basel benutzt den Anne-Frank-Platz in Birsfelden, um den Holocaust anzuzweifeln Die rechtsextreme Pnos bezeichnet das Tagebuch der Anne Frank als «Lüge». Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstosses gegen den Antirassismusartikel.
Landbote vom 01.07.2009 Erstmals in der Schweiz sind Rassismusvorfälle, die im Alltag passierten, erfasst und ausgewertet worden. Der gestern präsentierte Bericht umfasst aber vorerst nur 87 Fälle, die von Deutschschweizer Stellen analysiert wurden.
Berner Zeitung vom 01.07.2009 Die SP/Grüne-Fraktion hat im Stadtrat gegen die Pnos Stellung bezogen – durch demonstrative Stimmenthaltung.
Willisauer Bote vom 30.06.2009 Die 623. Gedenkfeier zur Schlacht bei Sempach ist ohne Zwischenfälle verlaufen, wie die Behörden meldeten. Erneut marschierten rund 200 Rechtsextreme in Sempach auf. Gegen 100 junge Linke demonstrierten gegen deren Anwesenheit.
Tages-Anzeiger vom 30.06.2009 Mit dem unglücklichen Einsatz der Polizei ist die Sempacher-Schlachtfeier am Wochenende an einem Tiefpunkt angelangt. Zehn Jahre lang hat die Luzerner Regierung tatenlos zugeschaut, wie immer mehr Rechtsextreme aufmarschierten und die Feier für ihre Propaganda missbrauchten. Mit ihrer bewilligten Gegendemonstration wollten die Jungsozialisten die Regierung heuer dazu zwingen, endlich Farbe zu bekennen.
20 Minuten vom 29.06.2009 Vermummte Demonstranten und böse Worte gegen die Regierung: Der Verein Pro Luzern will, dass die Juso für ihre Demo an der Schlachtfeier bestraft werden.
Kommentar Hier 200 Glatzen. Dort die Gegendemo junger Sozialdemokraten. Dieses Gesinnungsschaulaufen hat die Schlachtjahrzeit in Sempach in Geiselhaft genommen. Die Extreme bestimmen den Fokus des öffentlichen Interesses: Wie viele Rechte? Wie viele Linke? Wie viele Waffen? Wie viel Polizei? Dass es dazu gekommen ist, hat zwei Gründe. Einen unmittelbaren: Seit die Bundesfeier auf dem Rütli … Weiterlesen
Tages-Anzeiger vom 29.06.2009 Die Luzerner Regierung will an der Sempacher-Schlacht- Feier keinen Extremismus mehr tolerieren. Die Rechtsextremen kündigen aber bereits den nächsten Aufmarsch an.
Neue Luzerner Zeitung vom 29.06.2009 Die Schlachtfeier von Sempach wird überdacht: Es soll geprüft werden, ob die Feier auch in Zukunft öffentlich ist, sagte gestern Urs Hangartner, Informationschef des Kantons Luzern.
Zentralschweiz am Sonntag vom 28.06.2009 Die 623. Schlachtfeier stand im Schatten politischer Gruppen. Die Polizei hatte die Situation unter Kontrolle doch dies hatte seinen Preis.
Newsnetz vom 27.06.2009 Trotz des Aufmarschs der Rechten an der Gedenkfeier zur Schlacht von Sempach verlief der Umzug ohne Zwischenfälle – auch dank des schlechten Wetters.
Neue Luzerner Zeitung vom 26.06.2009 Ein Grossaufmarsch von politischen Gruppierungen das soll im nächsten Jahr nicht wieder passieren. Jetzt wird auch über die Öffentlichkeit der Feier diskutiert.