Rechtsextremer muss vor Strafgericht

Basler Zeitung vom 17.07.2010 Der Ex-Präsident der Pnos beider Basel wird der Holocaust-Leugnung beschuldigt Auf der Internetseite der Pnos beider Basel ist bis heute ein Artikel abrufbar, der den Holocaust infrage stellt. Der vorbestrafte Philippe Eglin (22), bis vor Kurzem Präsident dieser Sektion, ist laut der Staatsanwaltschaft dafür verantwortlich. Am Mittwoch läuft der Prozess.

Luzerner Wir-Gefühl stärken

Willisauer Bote vom 17.6.2010 Sempacher Gedenkfeier – Projektgruppe legt ein Grobkonzept vor «Luzern begegnet sich» heisst das künftige Motto der Sempacher Gedenkfeier. Der Anlass soll «eine Plattform für mannigfaltige Begegnungen» werden.

Neues Design für alte Feier

Zofinger Tagblatt vom 15.7.2010 Sempach Mittelalterfest statt Folklore-Umzug an der 625. Schlachtjahrzeitfeier Die Schlachtjahrzeit von Sempach soll künftig dem Kanton Luzern als multifunktionale Plattform dienen. Traditionen sollen beibehalten, neu designt und mit zusätzlichen Elementen ergänzt werden. Damit jeder etwas davon hat.

Behörden schliessen umstrittene Bar

Der Bund vom 15.7.2010 Simon Wälti Erst am 11. Mai hatte die Royal Aces Tattoo Bar an der Rütschelengasse in Burgdorf die Bewilligung erhalten. Gestern haben die Behörden dem Lokal die Bewilligung bereits wieder entzogen und die Bar geschlossen.

Die Eidgenossen haben ausgedient

NZZ vom 15.7.2010 Mittelalterfest als Dialog-Anlass soll Rechtsextreme von Sempacher Feier abhalte Das Wort Schlacht fällt weg, ebenso der farbenprächtige Zug der Krieger zum Denkmal: Die Sempacher Gedenkfeier 2011 wird zum Dialog-Anlass. Ziel der Neuorientierung ist es, die Rechtsextremen abzuhalten.

Grosses Fest soll Extreme abhalten

Neue Luzerner Zeitung vom 15.7.2010 Mit einem grossen Fest will der Kanton den Fokus der Schlachtfeier anders legen. Extreme Gruppierungen sollen so das Interesse an Demonstrationen verlieren.

Rütli-Effekt

Neue Luzerner Zeitung vom 15.7.2010 Kommentar Der Kanton Luzern gestaltet die Schlachtjahrzeit in Sempach neu. Der Grund dafür ist einschlägig bekannt: Der Anlass wurde von radikalen Gruppierungen für ihre Zwecke instrumentalisiert. Die Kosten für den Sicherheitsaufwand stiegen ins Unverhältnismässige.

Sprengfallen: Drohbriefe gegen Linke

Blick am Abend vom 12.7.2010 Die Schlacht um die Schlachtfeier wird immer extremer geführt. Michael Graber Die Drohgebärden rund um die Schlachtfeier Sempach reissen nicht ab. Mindestens einer Person aus dem linken Kreis ist nun ein happiger Brief ins Haus geflattert. Man werde «zuschlagen», wo es «empfindlich wehtut», schreiben die anonymen Verfasser. Der Empfänger sei als einer … Weiterlesen

Juso Luzern wollen Pnos verbieten

20 Minuten vom 12.7.2010 LUZERN. Nach den Drohungen der rechtsextremen Partei Pnos ist den Jungsozialisten im Kanton Luzern der Kragen geplatzt. «Das Fass ist übervoll», so Juso-Präsidentin Priska Lorenz. Sie fordert den Kanton Luzern auf, die nötigen Schritte einzuleiten, um die Pnos schweizweit zu verbieten.

Rütli-Extremist vor Obergericht

Neue Luzerner Zeitung vom 10.7.2010 MZ. Ein führendes Mitglied der rechtsextremen Szene muss sich nun vor dem Obergericht Uri verantworten. Der 30-jährige Berner hatte am 5. August 2007 auf dem Rütli vor rund 300 Gleichgesinnten eine Rede gehalten.

PNOS wird untersucht – Weil die Partei Linken drohte

Zofinger Tagblatt vom 10.7.2010 Die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden haben gegen die rechtsextreme PNOS eine Voruntersuchung eingeleitet. Die PNOS hatte in einem Schreiben angekündigt, «Linksaktivisten» würden in den nächsten Monaten im Kanton Luzern «nichts zu lachen haben».

Rechtsextreme PNOS im Fadenkreuz des Gesetzes

www.sf.tv vom 9.7.2010 Die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden haben gegen die rechtsextreme PNOS eine Voruntersuchung eingeleitet. Die PNOS hatte in einem Schreiben angekündigt, «Linksaktivisten» würden in den nächsten Monaten im Kanton Luzern «nichts zu lachen haben».

Verzicht auf Hitlergruss-Verbot

Neue Zürcher Zeitung vom 8.7.2010 Kritik der Rassismusexperten sda. Die Schweiz könnte ein «Hort rechtsextremer Materialien» werden, befürchtet die Eidgenössische Rassismuskommission. Sie kritisiert den Entscheid des Bundesrates, der den Hitlergruss und andere rechtsextreme Symbole wie das Hakenkreuz nicht verbieten will.

Die Schweiz als «Feindin des Islams»

Neue Luzerner Zeitung vom 8.7.2010 Gestern hat der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) seinen Jahresbericht vorgestellt. Darin beurteilten die Staatsschützer die Bedrohungen und Gefahren für die Schweiz. Als «eine der aktuellsten Bedrohungen» betrachtet der Nachrichtendienst den Terrorismus. Dabei warnt der Nachrichtendienst aber auch vor Überreaktionen. Die Annahme der Anti-Minarett-Initiative hat laut dem Nachrichtendienst die Bedrohungslage «nur … Weiterlesen

Rechtsextreme in Sempach

20 Minuten vom 5.7.2010 SEMPACH. Eine Woche nach dem offiziellen Gedenken an die Schlachtfeier haben sich am Samstagnachmittag in Sempach rund 200 Personen zu einer gemeinsamen Kranzniederlegung beim Schlachtdenkmal getroffen.