Roma, die schwarzen Schafe Europas

Tagesanzeiger Von Bernhard Odehnal, Wien Italienische Bürgerwehren machen Jagd auf rumänische Roma; die Polizei sieht zu oder hilft mit, die Hüttendörfer zu zerstören. In Ungarn werden Roma-Häuser mit Molotowcocktails in Brand gesetzt und Roma mit Schrotflinten gejagt. Ein 27-jähriger Vater und sein 5-jähriger Sohn wurden diese Woche erschossen, als sie aus ihrem brennenden Haus flüchten … Weiterlesen

Die Pnos ruft nach Burgdorf

Eine geplante Demo der Partei national orientierter Schweizer (Pnos) lässt die Leute in Burgdorf bang fragen: Werden am 8.März – wie andernorts schon so oft – erneut rechts und links gesinnte junge Leute aufeinander losgehen?

Pnos-Demo: Burgdorf reagiert enttäuscht

Der Bund Burgdorf Am 8. März demonstriert die rechtsextreme Pnos in Burgdorf gegen die Rassismus-Strafnorm. Der Burgdorfer Gemeinderat hatte das Gesuch der Partei abgelehnt, Statthalter Franz Haussener hiess jedoch eine Beschwerde der Pnos gut («Bund» von gestern).

Demo in Burgdorf

Berner Rundschau Nachrichten  Die Stadt Burgdorf hat der Partei national orientierter Schweizer (Pnos) eine Demonstration für  Sonntag, 8. März bewilligt. Dies bestätigte Stadtschreiber Roman Schenk auf Anfrage. Die  Bewilligung gilt für die Zeit von 14 bis 16 Uhr. Der Marsch wird durch die Oberstadt führen und  von vier Trommlern begleitet sein. Megafone seien nicht erlaubt. … Weiterlesen

«Schlecht für die Stadt»

Berner Zeitung   «Ich weiss nicht, was die Pnos in Burgdorf will, und ich, ja, ich will diese Partei in Burgdorf eigentlich gar nicht.» FDP-Präsident Michael Ritter nimmt kein Blatt vor den Mund. Die angekündigte Demo sei «sehr schlecht für die Stadt», einmal imagemässig, aber auch weil es zu einer Gegendemo der Linken kommen und … Weiterlesen

Rechtsextremismus-Mehr Rechtspopulismus bringt mehr Neonazis.

Die Wochenzeitung Bestellt, aber wenig erwünscht Hans Stutz Das Nationale Forschungsprogramm «Rechtsextremismus – Ursachen und Gegenmassnahmen» (NFP40+) erhielt schon vor der Veröffentlichung des Schlussberichtes Prügel. Er wünsche nicht, dass man solche Projekte wiederhole, meinte Bundesrat Pascal Couchepin (FDP) im Herbst 2007. Er stützte damit einen Vorstoss des SVP-Ständerates Maximilian Reimann, der «eine Verschleuderung von Bundesmitteln» … Weiterlesen

Richtigstellung

Aargauer Zeitung /  Die Rubrik «Rechtsextreme Vorfälle 2008 › eine Auswahl» in der Ausgabe vom Mittwoch, 24.  Februar, enthielt auch Vorfälle, die eigentlich unter den Titel «Rassismus» gehören. 

Auch hier sind wir kein Sonderfall

Rechtsextremismus Nationalfonds-Studie zeigt auch bei uns bedenkliche Einstellungen Fremdenfeindliche Einstellungen gibt es auch in der Schweiz. Das rechtsextreme Potenzial wird gar auf vier Prozent der Bevölkerung geschätzt. Unser Rechtsstaat ist aber deswegen nicht bedroht. Christoph Bopp

Die Bindungskraft ist sehr stark

Thomas Gabriel Der Sozialpädagoge erforscht rechtsradikale Karrieren von Jugendlichen Herr Doktor Gabriel, Sie haben die Biografien erforscht von Jugendlichen, die in die rechtsextreme Szene abgerutscht sind. Konnten Sie Unterschiede ausmachen zwischen Jugendlichen, die einfach Mitläufer waren, und solchen, die sich eine Führerrolle gesucht haben?

Jung, rechts, extrem

Studie Vier Prozent der Schweizer sind rechtsextrem – die meisten davon sind Jugendliche und junge Erwachsene. Rechtsextremismus hat in der Schweiz ein Potenzial von vier Prozent der Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt ein Nationales Forschungsprogramm (NFP).

Fremdenangst: Prävention ohne messbaren Erfolg

Lorenz Hanselmann BERN. Jeder Dritte in der Schweiz fürchtet sich vor dem Islam, jeder Fünfte ist antisemitisch: Trotz Millionen für die Prävention grassiert die Fremdenangst.

Der Rechtsstaat ist nicht von Rechtsextremen bedroht

Die Schweiz ist kein Sonderfall beim Rechtsextremismus. Forscher veranschlagen das Potenzial auf vier Prozent der Bevölkerung, wobei rechtsextremes Verhalten primär bei Jugendlichen in «Übergangsphasen» auftritt.

Drei Wege in den Rechtsextremismus

Berner Zeitung Neuer Sammelband    Interview: Brigitte Walser  Thomas Gabriel hat im Rahmen eines Nationalen Forschungsprogramms Biografien  junger Rechtsextremer studiert. Seine Erkenntnisse sind nun in einem Sammelband  über Rechtsextremismus publiziert worden.