«Harus!» in Bern – als die Nazis trommelten

Der Bund 1933-1945 / Der Gemeinderat findet, Berns Vergangenheit in der Zeit des Dritten Reichs solle historisch aufgearbeitet werden. Ein SP-Vorstoss hierfürstösst auf positives Echo. rg. Schlägereien im «Volkshaus», Schmierereien auf dem jüdischen Friedhof und weitere Vorfälle

«Das Ende der Glaubwürdigkeit»

BernerZeitung SVP-Chef Ueli Maurer versucht die Veröffentlichung von Blochers Lob-Brief für einen Holocaus-Leugner immer noch noch als gezielte Wahlkampagne darzustellen. Doch Belege hat er keine. *Christoph Lauener Die Nerven liegen blank

Swisscom und Sunrise sperren rassistische Internet-Seite

SDA vom 19.10.99 Bern (sda) Swisscom und Sunrise haben am Dienstag eine rassistische Internet-Seite gesperrt. Sie enthielt unter anderem Querverweise (sogenannte Links), um Bücher des Holocaust-Leugners Jürgen Graf zu bestellen.

Blocher drängt die SVP ins Abseits

BernerZeitung Mit seinem Lob für einen Holocaust-Leugner hat Christoph Blocher sich und die SVP ins Kreuzfeuer der Kritik manövriert. Die SVP stellt sich hinter Blocher und vermutet eine Kampagne. Mit Unverständnis hat gestern Bundesrat Adolf Ogi auf den Vorfall reagiert.

Es hagelt Kritik

Der Bund BLOCHER / CVP, SP und FDP verurteilen Blocher wegen dessen Lob für einen Holocaust-Leugner. ap. In einer gemeinsamen Erklärung riefen CVP und SP dazu auf, die Augen zu öffnen, bevor es zu spät sei. Mit seinem Lob für den Holocaust-Leugner Jürgen Graf habe Blocher das gemeinsame Fundament des Staates verlassen.

So wie man in den Wald ruft

heute   Die SVP hat sich mit ihren Positionen zum Teil sehr weit nach rechts bewegt. Es stimmt schon: So wie man in den Wald ruft, tönt es zurück. Bisher gab es rechtsxtremistische Auswüchse vor allem in schlecht organisierten,  kleinen Sektionen der SVP. Doch diesmal ist Christoph Blocher und damit Zürich an der Reihe. Ich würde dem jüngsten Vorfall nicht zuviel Bedeutung zumessen.

„Schmutzkampagne der Medien“

heute Politologe Claude Longchamp ist nicht sicher, ob Blochers Brief bei denWahlen vom kommenden Wochenende der SVP schadet. Zum einenwürden zwar potenzielle Wähler abgeschreckt. Zum anderen könne die Affäre aber auch Anhänger von Christoph Blocher mobilisieren.

Kantonalpartei für Spannungen. Sie muss jetzt mitAustritten rechnen

Der Bund Kantonalpartei für Spannungen. Sie muss jetzt mitAustritten rechnen. ap. Der 39-jährige Nationalratskandidat der Tessiner SVP, Roger Etter, hat wegen seines offenen Interesses für Waffen-SS-Veteranen die Stelle bei der BankMedia-Infos Vontobel verloren. Etter

Wenn Berns Polizei (ver)schweigt

Der Bund Es gibt «sensible Bereiche», in denen Berns Polizei nur «zurückhaltend» oder gar nicht informiert -bisweilen selbst in «politischen» Fällen: Skinheads und Nazis etwa, aber auch anderen will die Polizei bewusst «nicht eine zusätzliche Plattform bieten».

Jetzt will die SVP ihre Genfer Sektion ausschliessen

Der Bund Pascal Junod / Die Genfer Sektion hatte sich zuvor geweigert, ihr rechtsextremes Mitglied auszuschliessen. skl. Die SVP Schweiz hat ein Ausschlussverfahren gegen ihre Genfer Sektion eingeleitet. Hintergrund ist der Fall Junod. Dem Rechtsanwalt undNationalratskandidaten