Nach rechtsextremem Aufmarsch in Solothurn: 46 Anzeigen wegen Landfriedensbruch

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sda. Nach dem rechtsextremen Aufmarsch in Solothurn vom Sonntag haben die 46vorübergehend Festgenommenen mit einer Anzeige wegen Landfriedensbruch zurechnen. Laut Polizei gab es keine Verstösse gegen das Antirassismusgesetz.

Bei zwei der Verhafteten waren Eisenstangen gefunden worden. Diese Personenhätten mit Anzeigen wegen Mitführens gefährlicher Gegenstände zu rechnen,sagte Urs Eggenschwiler, Sprecher der Polizei Kanton Solothurn, am Montag aufAnfrage.

Ein Mann, der mit einem Auto eine Polizeisperre durchbrochen habe, werde wegenGefährdung des Lebens angezeigt. Verstösse gegen das Antirassismusgesetzseien keine festgestellt worden. Die Festgenommenen seien bis am Sonntagabendalle auf freien Fuss gesetzt worden.

Eggenschwiler bestätigte Medienberichte, wonach bei dem Aufmarsch Transparenteder Gruppierung «Helvetische Jugend» mitgetragen worden sind. DieseOrganisation werde von der Polizei der rechtsextremen Szene zugeordnet.