illegaler Kreditvermittler mindestens 1100 Personen geprellt und insgesamt 350

sda

000 Franken erschwindelt haben.

Der Zürcher Bezirksanwalt Peter Gerber von der für Wirtschaftsdeliktezuständigen Abteilung III bestätigte am Dienstagabend eine Meldung von «Radio24», dass ein Verfahren wegen betrügerischer Kreditvermittlung gegen Mulaseingeleitet worden sei. Mulas soll seine Geschäfte über drei Firmen inWollishofen ZH, Biel und Rudolfstetten AG abgewickelt haben.

Dabei habe er mindestens 1100 Kunden betrogen und um etwa eineViertelmillion Franken erleichtert. Zudem soll er 120 000 Franken über kostenpflichtigeBusinessnummern kassiert haben. Mulas, der Gründer der Nationalen ParteiSchweiz (NPS), wollte sich zum laufenden Verfahren nicht äussern.

Mulas beschäftigt die Zürcher Bezirksanwaltschaft bereits in einem anderenVerfahren. Der Rechtsextremist hatte am Freitag Sigi Feigel, denPräsidenten der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, eingeklagt. Er warf ihmunter anderem Rassismus vor. Feigel seinerseits hatte im April 2000Strafanzeige gegen Mulas wegen Verletzung der Antirassismusstrafnorm durch die NPSeingereicht und ein Verbot der Partei gefordert.

Das Verfahren läuft noch. Widersprüchlich sind hingegen die Meldungen überdie Auflösung der Partei. Feigel sagte, seine Klage gegen die NPS sei mitihrer Auflösung am 1. Mai hinfällig geworden. Mulas selbst erklärte amDienstag «Radio 24» gegenüber, die Partei sei am 3. Mai neu gegründet worden.