Nr. 6 / Mai 2004
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Liebe Leserinnen und Leser Opfer von Kriegen und Konflikten oder erdrückender Armut und Perspektivenlosigkeit: Mehr als 120 Millionen Menschen irren derzeit in der Welt umher - auf der Suche nach Schutz, Nahrung, Arbeit und mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Der reiche Norden tut nur wenig, um die Not zu lindern und die schreiende Ungerechtigkeit zu beseitigen.
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Am 19. Dezember 2003 hat das Parlament im Rahmen des Entlastungsprogramms 2003 (EP 03) Sparmassnahmen für den Asylbereich verabschiedet. Diese Sparmassnahmen sind nun ab dem 1. April 2004 in Kraft getreten und sollen neben dem Sparziel - erwartet werden Einsparungen von rund 120 Millionen Franken über die nächsten drei Jahre hinweg - das Einreichen von Asylgesuchen für diejenigen Menschen unattraktiv machen, die offensichtlich keine Asylgründe haben.
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Die Flüchtlingsströme vom ausgebeuteten Süden in das reiche Europa halten an und werden auch durch die verschiedenen Abwehrstrategien der Europäischen Union nicht verkleinert. Allerdings wird der Blutzoll für die Reise in das gelobte "Reich Europa" mit jeder technischen Finesse der EU erhöht.
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Thun: Die Serie von Angriffen von Rechtsradikalen geht weiter
Die Serie von Übergriffen mit rechtsextremistischem Hintergrund in der Region Thun geht auch dieses Jahr weiter. Fast jedes Wochenende greifen die Neonazis Menschen an, die nicht in ihr Weltbild passen. Opfer sind hauptsächlich "ausländisch oder links Aussehende", wie auf der Homepage der Autonomen Gruppen Oberland "www.a-g-o.ch.vu" zu lesen ist. Wir haben zwei gröbere Angriffe ausgewählt:
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Das Autorenteam AG. Grauwacke - Grauwacke ist ein Material, das für die Herstellung von Pflastersteinen verwendet wird - erzählt auf satten vierhundert Seiten die Geschichte autonomer Praxis von Beginn der 1980-er Jahre bis in die Gegenwart (Proteste gegen den Irak-Krieg). Der Fokus richtet sich dabei auf die Frontstadt des Kalten Krieges, Westberlin, bzw. das heutige Berlin. In der autonomen Bewegung dieser Stadt liegen die politischen Wurzeln des fünfköpfigen, männlichen Autorenteams, das verständlicherweise anonym bleiben will.
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