Nr. 5 / März 2004
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Ein Revival feierte 2002/2003 die Naziskin-Organisation Nationale Offensive (NO) im Raum Burgdorf - und im Internet. Die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) streckte ihre Fühler ins Schweizer Mittelland aus und setzte sich mit (Kleinst-)Sektionen in den Kantonen Bern und Fribourg fest. Trotz Aufrufen zu Gewaltverzicht und Betonung der Polit-Arbeit: Die Neonazis schlugen auch im vergangenen Jahr zu - besonders in der Stadt Thun. Eine Antifa-Rückschau.
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Wer alles aufspielt...
In der Schweiz sind im letzten Jahr deutlich mehr Aufmärsche und Zusammenkünfte - zum Beispiel Konzerte - von Rechtsextremen registriert worden. Waren es 2002 15, so wurden 2003 21 Treffen bekannt. Dies zeigen die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus sowie die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS) in der Chronologie des Jahres 2003 auf. Das neue Jahr ist erst kurz, und schon wurde wieder eine grössere Zusammenkunft von Rechtsextremen registriert.
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über den Mythos "Nationalismus"
Auch dieses Jahr wird sich die extreme Rechte zusammen mit bürgerlichen Patrioten und Patriotinnen am 1. August aufs Rütli gesellen. Die Nationale Ausserparlamentarische Opposition (NAPO), die an der jährlichen Mobilisierung jeweils tatkräftig beteiligt ist, bezeichnet diese "Tradition" in ihren Leitsätzen gar als Pflicht: "Der nationale Kämpfer betrachtet es als innere Verpflichtung, am 1. August auf dem Rütli zu sein."
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Einfache Erklärungen
Die Rechte übernimmt Samuel Huntingtons kulturelle Ansichten, die einen Paradigmenwechsel darstellen, weg von einem latenten aber tabuisierten sozialdarwinistischen Rassismus, hin zu einem breit anerkannten Kultur-Rassismus.
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Antifaschistischer Alltag
Wie Sieht konkreter Antifaschismus aus? Drei Leute, die in Antifa-Gruppen tätig sind, sprechen über ihre Arbeit, ihre Projekte und ihre Einschätzungen der Gesellschaftlichen Tendenzen.
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