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Nr. 16 / Juli 08
Jahresrückblick 2008

Die rechtsextreme Szene hielt sich im vergangenen Jahr mit mehreren Aufmärschen im Gespräch – und mit der erneuten Wahl eines PNOS-Vertreters in den Langenthaler Stadtrat. Die Antifa gab vor allem im Cyberspace Gegensteuer.

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Editorial

Lieber Leserinnen und Leser

Ende Juni ist es wieder so weit: Die Schlachtfeier bei Sempach wird erneut zum landesweiten Anziehungspunkt für Neonazis. Seit ihnen der Zugang zur 1.-August- Feier auf dem Rütli erschwert worden ist, avancierte die Feierlichkeit in Sempach zum wichtigsten Marschtermin in der Agenda der Schweizer Rechtsextremen. Und was sagt man dazu in Sempach? Herzlich wenig. Weder das Organisationskomitee noch die anderen Festteilnehmerinnen und -teilnehmer kritisierten den Auftritt der Rechtsextremen bis anhin. Ganz im Gegenteil gelten die Gesänge und die Kranzniederlegung der Rechtsextremen mittlerweile bereits als inof- fizieller Teil des festlichen Aktes.

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Neonazis verdrängen die Spiesser – Neonazis verdrängen die Spiesser

Ob Rütli, Sempach, Morgarten oder Näfels – die Organisatorinnen und Organisatoren von historischen Festakten kämpften jahrelang mit sinkenden Teilnehmerzahlen. Bis die Rechtsextremen darin ihre Chance witterten und begannen, die ideologisch unzeitgemässen Gedenkfeiern, die immer mehr ein Schattendasein fristeten, für ihre Zwecke zu nutzen. Seither werden die Feiern vermehrt zum Anziehungspunkt von Rechtsextremen.

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Heldengedenken in E-Moll – Nationale Mythen musikalisch umgesetzt

Die Schweizer Rechtsrock-Band Indiziert singt im Lied «Unser Weg» vom gegenseitigen Eid, «immer aufrecht weiter zu schreiten, bis in den Tod einander zu begleiten». Der Tod ist in den Liedern rechtsextremer Bands omnipräsent. Sowohl derjenige der Feinde als auch der eigene – zweiterer allerdings gedacht als «Heldentod».

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«Wir werden dich nie vergessen!» – Trauermärsche als politische Manifestation der Neonazis

Längst hat die Schweizer Neonazi-Szene ihr Repertoire an Aufmarsch-Gelegenheiten um die Kategorie «Trauer- und Gedenkmarsch» ergänzt. Sie macht davon emsig Gebrauch: Allein in den letzten zwölf Monaten traten Rechtsextreme in Appenzell und Yverdon «trauernd» an die Öffentlichkeit.

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Sa, 02.Juni 2012 - Tanz dich Frei 2.0 - Strassenfest in Bern

Treffpunkt: 20:00 Uhr / Vorplatz Reitschule

Spiel doch mit – sei dabei – tanz dich frei - zwei!

Mehr Infos gibt's hier

 

 

 

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