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Die Berner Grossratswahlen stehen an. Na und? Ob und wie die Stimmberechtigten wählen, lag bisher nie im Fokus unserer politischen Arbeit. Diesmal weht jedoch ein anderer Wind: Zum ersten - und hoffentlich letzten - Mal kandidiert bei den kommenden Wahlen die PNOS fürs Kantonsparlament. Eine antidemokratische Partei will sich demokratisch legitimieren lassen. Leider mehr als nur ein schlechter Scherz.
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Auch im Kanton Bern ist die Luft für rechtsextreme Parteien mit dem Rechtsdrall der SVP dünner geworden. Dennoch buhlen bei den Grossratswahlen vom 9. April 2006 gleich drei fremdenfeindliche Kleinst-Parteien um Wählerstimmen. Die Antifa Bern nahm die Kandidierenden der Freiheits-Partei, der Schweizer Demokraten und der PNOS unter die Lupe. Willkommen im Gruselkabinett!
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Seit gut fünf Jahren sorgt die PNOS für Schlagzeilen - ein Rückblick
Jonas Gysin (1980) und Sacha Kunz (1978) gründeten im September 2000 in der Region Basel die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS). Fast zur selben Zeit versuchte in Bern die Nationale Partei Schweiz (NPS) unter der Führung von David Mulas, die rechtsextreme Szene um sich zu scharen. Die PNOS, mit dem damaligen Fokus auf Basel, hatte den längeren Atem - sie verbreitet noch heute ihr neonazistisches Gedankengut.
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Die Berner Neonazis 2005
Politisieren, aufmarschieren und randalieren: Ob die gebilligte Grossversammlung auf dem Rütli, mehreren unbewilligten Aufmärschen (Aarau, Solothurn, Brunnen) oder regelmässige Medienpräsenz - öffentliche Auftritte liegen im Trend.
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Lautstark! im Gespräch mit Peter Conrady
Im Jahr 2004 gelang der neonazistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) der Einzug in den sächsischen Landtag. Wir wollten von Peter Conrady, einem Kenner der rechtsextremen Szene mit Schwerpunkt Sachsen, wissen, welche Folgen dieser politische Coup der Neonazis hatte. Angesichts der umtriebigen PNOS-Aktivitäten in der Schweiz waren wir zudem an seinen Einschätzungen und Erfahrungen mit möglichen Gegenstrategien interessiert.
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