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Liebe Leserin, lieber Leser
Wer mit Unwahrheiten eine Bühne betritt, dem sei Misserfolg gegönnt. Diese Erfahrung machte richtigerweise auch der profilierungssüchtige Rechtsaussen-Politiker Erich Hess mit der Lancierung der fünften Anti-Reitschule-Initiative. Er wollte einmal mehr die politische Bühne aufmischen und sich als Winkelried der angeblich von der Reitschule bedrohten Bernerinnen und Berner präsentieren.
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Zur rechtspopulistischen SVP und zum Umgang damit
Manchmal hilft der Blick von aussen: Wenn ausländische Medien und Intellektuelle über die Schweizerische Volkspartei (SVP) sprechen, dann ist die Rede von «Rechtspopulismus» und «Rechtsaussenpartei» (Radio Netherlands Worldwide), von den «Lieblingen der europäischen Rechten» (Spiegel) oder den «Rechtsradikalen in den Alpen» (Süddeutsche Zeitung). Hierzulande wird die SVP von den Medien, der politologischen Zunft und der breiten Masse weitgehend als volksnahe Bürgerpartei und politische Partnerin gehandelt. Immer wieder mal kritisiert man ihren scharfen Ton und das unermüdliche Rumreiten auf dem «Ausländerthema». Aber der rechtspopulistische, rassistische und antidemokratische Kern dieser Partei wird nicht angetastet. Er wird selten benannt, oft auch nicht erkannt.
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Das enge Verhältnis zur Extremen Rechten
Dass SVP-Forderungen auch bei Neonazis gut ankommen, überrascht kaum, wenn man sich die Schäfli-Plakate, die Kampagne zur Minarett-Initiative oder die unsägliche Volksbefragung über Ausländerinnen und Ausländer, die momentan läuft, vor Augen hält. Die Berührungsängste zwischen der SVP und der Extremen Rechten nehmen ständig ab, wie einige aktuelle Beispiele zeigen.
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Blütezeit der islamophoben «Partei für Freiheit» in den Niederlanden
Seit zehn Jahren wird die Debatte über die Integrationsthematik in den Niederlanden von rechten Populisten dominiert. Zunächst war es Pim Fortuyn, der – direkt nach den Anschlägen in den USA am 11. September 2001 – die politische Arena betrat. Seit 2004 ist es die «Partij voor de Vrijheid» («Partei für Freiheit», PVV), angeführt vom international bekannten, ehemals liberalen Parlamentarier Geert Wilders.
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Mit Beharrlichkeit gegen Rechts
Das «Bündnis Alle gegen Rechts» ruft für den 2. Oktober 2010 zum «10. Antifaschistischen Abendspaziergang» in Bern auf – und beweist damit Beharrlichkeit und Kontinuität. Eigenschaften, die bitter nötig sind in diesen Hoch-Zeiten der Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.
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