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Was bisher geschah

 

Antirep Demo

Am Samstag, 4. Juni 2011, mobilisierten mehrere Gruppierungen für eine Anti-Rep-Demo in Bern. Nach einem lautstarken Umzug durch die Stadt wurde die Demo in der unteren Altstadt eingekesselt, mit Gummischrot, Tränengas und Pfefferspray angegriffen und über Stunden in der Junkerngasse eingekesselt. Die Folgen von dieses Angriffs: zahlreiche verletze Demonstrantinnen und Demonstranten. Rund 200 Personen wurden anschliessend auf den Polizeiposten im Neufeld gebracht. Dort angekommen mussten die Gefangenen bis zu vier Stunden gefesselt im Kastenwagen warten. Sie konnten während dieser Zeit weder auf die Toilette gehen, noch etwas trinken. Diese garstigen Umständen zeigen, dass der Widerstand gegen die staatliche Repression berechtigt und nötig ist. Der Menschenrechtsverein Augenauf Bern hat aufgrund von Berichten von Betroffenen die Geschehnisse dokumentiert und verlangt nun mittels einer Aufsichtsbeschwerde eine Untersuchung der Geschehnisse, insbesondere der Amts- und Machtmissbräuche.

«Mal richtig abschalten»

Vom 11. - 13. Juni 2011 hiess es in Bern und Mühleberg «mal richtig abschalten». Mit Konzerten, Slam Poetry, Comedy, Workshops und Filmen am Pfingstfestival vor der BKW sowie drei Velokarawanen aus den «Restrisiko-Regionen» Bern, Biel und Fribourg an die Grossdemonstration vor dem AKW Mühleberg unterstrichen die AktivistInnen und SympathisantInnen der AKW-ADE- Mahnwache beim Viktoriaplatz Bern, ein weiteres Mal ihre Forderung: Sofortige und endgültige Ausserbetriebnahme des in die Jahre gekommenen flut- und erdbebenunsicheren AKW Mühleberg. Höhepunkt dieses Politwochenendes war zweifelsohne die Velo-Karawanen nach Mühleberg. Über 3500 Personen folgten dem Aufruf und radelten nach Mühleberg um ihren Missmut gegenüber dem maroden Kraftwerk auszudrücken.

«Ganz Fest gegen Rassismus»

Am Samstag, 10. September 2011, verwandelte der als «Familien-Fest» getarnte SVP-Wahlkampfpropaganda-Aufmarsch auf dem Bundesplatz die Berner Innenstadt in einen temporären Polizeistaat. Über 1000 PolizistInnen und Polizisten schützten den Anlass der fremdenfeindlichen SVP . Jeglicher Protest gegen die menschenverachtende Politik der SVP wäre wohl umgehend im Keim erstickt worden. Unzählige junge Menschen und Leute, die nicht in das Schema der Polizei passten, wurden kontrolliert, wahlweise mit einer schriftlichen oder mündlichen Wegweisung aus der Stadt verbannt. Nicht so in der Reithalle: Die Reitschule und halts-maul.ch organisierten das «Ganz Fest gegen Rassismus», eine Gegenveranstaltung zum nationalkonservativen «Familienfest». Zahlreiche Workshops, Vorträge, Konzerte und feines Essen wurde den Gästen geboten. Ein gelungener Mix aus Politik und Kultur. Das Fest war ein voller Erfolg.

Big City Kick Bern vom 24. September 2011

Am Samstagnachmittag, 24. Septem- ber 2011, versammelten sich rund 50 Menschen, um für einmal nicht auf Rasen, sondern auf Asphalt zu kicken. Dafür bot sich die Neuengasse in Bern mit ihren zwei Toren – die Eingänge von Mc Donalds und Burger King bestens an. Gespielt wurde mit Softbällen, um keinen grösseren Sachschaden zu provozieren. Ziel dieser spielerischen Aktion war es, den Konsum in der gesamten Gasse, vor allem in den zwei genannten Lokalen, einzuschränken, bzw . zu verunmöglichen. PassantInnen soll- ten dazu animiert werden mitzukicken, statt ihren Teil zum Produktions- und Konsumkreislauf beizutragen

Mühleberg wieder am Netz

Am Montag 26. September 2011

wurde der Schrottreaktor Mühleberg wieder hochgefahren und an das Netz geschlossen. Trotz gravierenden Mängel an den Sicherheitssyste- men und breitem Protest in der Bevölkerung will die BKW mit dem Schrottreaktor den Aktienindex wie- der auf Kurs bringen.

Gut 400 Personen trafen sich spon- tan vor der Heiliggeistkirche in Bern. Die Demo führte via Bundesplatz zum Viktoriaplatz, dem Hauptsitz der BKW. Die Forderung der DemonstrantInnen war klar: «Schrottreaktor – Mühleberg sofort wieder vom Netz!»

«Schluss mit der Heuchelei»

Unter diesem Motto demonstrierten am Samstag 1. Oktober rund 5000 Personen gegen die Haltung der schweizerischen Politik gegenüber Sans-Papiers: Einerseits nimmt man ihre Arbeit gerne in Anspruch, ande- rerseits werden ihnen die Grundrechte offiziell verweigert. Über 100'000 Personen leben in der Schweiz in die- ser Situation. Im Anschluss an die friedliche Demo fand auf der Schüt- zenmatte ein gut besuchtes Openair unter dem Motto «Grenzen sprengen statt.»

 

 
Sa, 02.Juni 2012 - Tanz dich Frei 2.0 - Strassenfest in Bern

Treffpunkt: 20:00 Uhr / Vorplatz Reitschule

Spiel doch mit – sei dabei – tanz dich frei - zwei!

Mehr Infos gibt's hier

 

 

 

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