|
7. Januar 2004
Mediencommuniqué der Antifa Bern zu den geplanten Demonstrationen vom 17. Januar 2004
Liebe Medienschaffende
Demonstration: Das WEF entmachten – Zug um Zug
Ein breites Bündnis aus ausserparlamentarischen Gruppen plant für den
Samstag, 17. Januar 2004, eine Demonstration gegen das WEF, die über mehrere
Stationen führt. Die Aktion beginnt in Fribourg um 13 Uhr (Place Python), macht
Halt in Bern (14.30 Uhr, Heilliggeistkirche) und Burgdorf (16.30 Uhr, Bahnhof)
und endet in Langenthal (18 Uhr, Bahnhof).
Bereits wird von verschiedenen Seiten Stimmung gemacht gegen die
Demonstration, und es werden die Krawall-Bilder vor einem Jahr heraufbeschworen. Auch
Gemeinderätin und Polizeidirektorin Ursula Begert – es ist Wahlkampf! – stimmt
ein in den Kanon der AngstschürerInnen.
Solche Skepsis ist fehl am Platz. Geplant sind in allen Städten Aktionen mit
Witz und Pfiff – mit Kreativität wollen wir uns gegen das
Weltwirtschaftsforum als Treffpunkt der Staatsmänner und Wirtschaftskapitäne zur Wehr setzen.
Denn: Auf die 2000 selbst ernannten „global leaders“ und ihre Davoser
Selbstbeweihräucherung können wir getrost verzichten! Auf die Armee und ihren
Schutzauftrag sowieso.
Zeigen wir dem WEF, dass es unwillkommen ist – lautstark und zahlreich.
Weitere Infos zu den Anti-WEF-Aktionen finden Sie im Internet:
www.antifa.ch, www.anti-wto.ch, www.indymedia.ch, www.smashwef.ch und www.no-wef.ch.vu.
Mit freundlichen Grüssen
Antifa Bern – Teil des Bündnisses „Zug um Zug“
|